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Pontarlier - Besançon

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Besançon - Pontarlier auf einer größeren Karte anzeigen Die Geschichte der Bahnlinie Pontarlier - Besançon ist ist ausführlich im Band "Le Tacot, les chemins de fer du Doubs" von Jean Cuynet und Jacques Reichard beschrieben, erschienen im Verlag "presses du Belvédère". Die Linie mit Meter-Spurweite wurde in zwei Abschnitten erbaut. 1907 begannen die Bauarbeiten in Besançon und Cléron. 1910 wurde die Strecke Besançon - Amathay-Vésieux in Betrieb genommen. 1930 folgte die Verlängerung bis Entreportes und Pontarlier. Im Verzweigungsbahnhof Entreportes traf sie mit der Linie Salins-les-Bains - Andelot-en-Montagne - Levier - Pontarlier zusammen. Eine einstmals geplante weitere Verzweigung in Goux-les-Usiers nach Valdahon wurde nicht verwirklicht, ebensowenig wie die Vorläufer-Planung einer direkten Verbindung Evillers - Levier über Déservillers.

Wie auch die anderen Strecken des Netzes von Pontarlier diente die Strecke grösstenteils dem Transport von Waren, vornehmlich von Holz. Noch heute wird das ehemalige Bahnhofsareal von Evillers von einer Sägerei genützt. Noch nach Schliessung der Abschnitte Besançon - Evillers und Entreportes - Pontarlier sowie der Einstellung des Personenverkehrs auf dem gesamten Netz nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Strecke Evillers - Levier - Andelot noch bis 1953 für den Holztransport bedient.

In den einstmals durchfahrenen Waldgebieten ist die Streckenführung zumeist noch gut erkennbar. In den Ortschaften und im Feld sind die Spuren zumeist verschwunden. Nur durch Satellitenaufnahmen kann hier in der Regel die Streckenführung noch nachverfolgt werden, wenn auch oft nur mühsam. Die Begehbarkeit der Trasse ist streckenweise sehr unterschiedlich. Der Abschnitt Entreportes - Sombacours ist bis auf zwei kurze Stücke begehbar, ebenso wie die Waldstrecke zwischen Goux-les-Usiers und Evillers. Ein längeres Stück oberhalb Evillers bis zum einzigen Tunnel der Strecke--neben dem unter der Zitadelle von Besançon--ist nahezu unpassierbar. Danach ist die Strecke bis Bolandoz mit kleinen Unterbrechungen begehbar. Der Abschnitt Fertans - Cléron ist dank der Aktivitäten des Vereins des "Musée du Tacot" in Cléron gut begehbar, ebenso wie die als Fahrradweg beliebte Verbindung Epeugney - Montrond-le-Château. Auch in der Fortsetzung ist sie als Feldweg gut benutzbar, endet jedoch im Gebüsch weitab anderer Verbindungen. Von hier ab bis Besançon sind nur noch unbegehbare Spuren vorhanden. Kurz vor der Begehung verstarb eine sehr nahe Freundin. Ihre Seele war auf der ganzen Strecke bei mir, die ich in weiten Teilen zu Fuss zurück gelegt habe. Die Suche der Relikte in der Natur haben mir geholfen, meine Verbindung zur Welt wieder zu finden. Dieser Bericht sei Karin gewidmet.


Entreportes - Evillers
Evillers - Amathay-Vésieux
Amathay-Vésieux - Fertans
Fertans - Cléron
Cléron - Besançon


bernhard p lang a gmx p ch
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