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Saint Hippolyte - Pont-de-Roide


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Leicht oberhalb des pittoresken Örtchens Saint Hippolyte tief im Tal des Doubs treffen wir unverkennbar auf einen ehemaligen Bahnhof der Gesellschaft "Compagnie des Chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée", kurz PLM. Das ehemalige Bahnhofsgelände dient heute als Parkplatz für einen Supermarkt. Das Bahnhofsgebäude wird von einer Kinderkrippe benützt.
Blick von oberhalb des Eingangs zum ehemaligen Bahnhofsgelände auf den Ortskern jenseits des Doubs. Unten im Vordergrund das Dach einer Fabrikhalle, die sich auf dem ehemaligen Bahnhofsareal angesiedelt hat. Der Bahndamm am Ausgang des Areals wird von einer neuen Zufahrtsstrasse unterbrochen.
Am Ortsausgang hat sich ein Privatier auf dem ehemaligen Bahndamm häuslich niedergelassen.
Weiter geht es in Form eines gut begehbaren Feldweges an der Talflanke entlang.
Die Strecke passiert ein ehemaliges Wärterhäuschen ...
... und führt weiter an der rechten Talflanke oberhalb der Strasse gut begehbar entlang.
Es wird enger und steiler, ein Geländer sichert die Stützmauer zur unterhalb gelegenen Strasse ab.
Die scharfe Biegung des Doubs macht einen Tunnel nötig.
Der Tunnel ist in schlechtem Zustand. Gleich hinter dem Portal ist die talseitige Vermauerung eingebrochen und die noch stehende Mauer wölbt sich gefährlich nach innen. Nicht sehr Vertrauen erweckend ... Begeben wir uns zum anderen Portal.
Das nordseitige Portal wird von einem leichten Einschnitt eingeleitet.
Blick auf die Strecke davor.
Hier sieht es gleich am Eingang es noch übler aus als hinter dem südseitigen Portal. An einer Stelle ist die Decken-Ausmauerung fast auf der gesamten Breite eingestürzt.
In der Ausmauerung davor erkennt man zahlreiche halb ausgebrochene ...
... und am Boden entsprechende bereits herunter gefallene Steine. In diesen Tunnel sollte man sich nicht wagen, und wenn nicht demnächst etwas geschieht, wird er wohl bald völlig einstürzen.
Vor dem nördlichen Portal zweigt seitlich ein Fusspfad ab ...
... der zu einem Haus neben dem Tunneleingang führt. Für ein Wärterhaus ist es deutlich zu gross. Vermutlich gehört es zum unterhalb im Doubs gelegenen Staudam und Kraftwerk.
Weiter geht es am Hang entlang einige zehn Meter oberhalb der Strasse und hier wieder in gutem Zustand.
Aber auch hier nagt der Zahn der Zeit.
Eine Brücke führt über die Druckrohre des unterhalb gelegenen Wasserkraftwerkes.
Vier vom Wasserfluss und den Turbinendrehungen dröhnende Röhren führen unter der Strecke ins Kraftwerk.
Die Strecke führt weiter leicht abfallend am rechten Hang entlang.
Das Tal weitet sich ein wenig und die Trasse verläuft gut sichtbar als gerader Strich oberhalb der Strasse im Hang.
Ein Damm überquert ...
... einen aus einem Seitental kommenden Bach.
Danach geht es gerade und gut begehbar weiter.
Blick zurück über den Damm.
Ein ehemaliges Wärterhäuschen wird privat genutzt. Hier ist die Strecke nicht mehr begehbar.
Die Strecke folgt weiter gut sichtbar der Strasse oberhalb in der rechten Talseite.
Nach einer Kurve von fast 90 Grad musste die ehemalige Strecke teilweise der Strassenerweiterung und -begradigung weichen.
Oberhalb des Weilers Villars-sous-Dampjoux entfernt sich die Strecke etwas von der Strasse und führt auf einem relativ hohen Damm auf das Gelände einer Sägerei zu, hier im Blick von oberhalb, unten in der Bildmitte.
Von der Strasse aus ist der Damm hinter dichten Bäumen kaum zu erkennen.
Nach dem Gelände der Sägerei--der Bahndamm wurde teilweise entfernt--
... wird ein Bach überquert ...
... und es geht entlang der Strasse auf die Ortschaft zu.
Die Strecke überquerte die Strasse, das ehemalige Wärterhäuschen ist noch vorhanden, und führte im Bogen ...
... auf eine Brücke über den Doubs.
Blick von jenseits über die Brücke.
Und wieder wurde eine Strasse überquert, auch hier ist das Wärterhäuschen noch erhalten.
In weitem Bogen führte die Strecke, heute durch eine Strasse markiert, ...
... zum Bahnhof von Villars-sous-Dampjoux.
Nach dem Ort ist der Bahndamm am Waldrand gut zu erkennen, hier im Blick zurück.
In der Folge ist die Strecke zwar im Prinzip begehbar, man macht sich jedoch leicht schmutzig.
Hinter einigen Häusern fährt die Strecke in gerader Linie durch ...
... und abermals an einem ehemaligen Wärterhäuschen vorbei.
Es geht weiter am Waldrand, in änlichem Zustand wie zuvor.
Blick zurück.
Die Strecke führt nun nahe oberhalb einer Nebenstrasse ...
... und passiert abermals einen Weiler und ein Wärterhäuschen.
Kurz darauf, in der letzen Biegung des Doubs vor Pont-de-Roide, kreuzt die Nebenstrasse die Trasse, die weiter am Waldrand verläuft.
Die Strasse steigt hier steil nach links. Die ehemalige Strecke ist nun als Feldweg befahrbar.
Kurz vor Pont-de-Roide geht es nochmals durch einen tiefen Durchstich.
Blick zurück.
Motorfahrzeuge sind hier nicht erwünscht.
Im Bogen geht es hinter den Industrieanlagen am Doubs entlang, Blick zurück flussaufwärts ...
... eine alte Anlage von Peugeot ...
... und auf das Ende des Schienenstranges der Strecke nach Montbeliard, die auch nur noch kaum befahren wird.

bernhard p lang a gmx p ch
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